Eine
kurze Einführung in die Numerologie
Zahlen üben auf die meisten Menschen eine starke
Anzeihungskraft aus. Je nach Zahl steht der einzelne
Mensch diesen ablehnend oder positiv gegenüber.
So meinen die meisten Zeitgenossen, daß die "3"
und "7" eine glücksbringende Zahl ist,
während die "13" in dem Ruf steht, Unglück
bringt. Letzteres geht sogar soweit, daß es in
manchen Straßen keine Hausnummer oder in Hotels
keine Zimmernummer sowie Etage "13" gibt.
Jeder fühlt sich zu bestimmten
Zahlen hingezogen, meistens sind es die Zahlen seines
Geburtsdatums oder die von besonderen Ereignissen.
Viele glauben, daß Zahlen ihr
Leben bestimmen. Zahlen üben eine solche Faszination
aus, die durch die zahlreichen Lotterie- und Lottospiele
gefördert werden. Hier glauben die Spieler fest
an ihre Zahl, die ihnen Glück bringen soll.
Die NUMEROLOGIE ist eine uralte Wissenschaft.
Schon bis 4.000 v. Chr. lassen sich Aufzeichnungen über
die Deutung der Zahlen zurückverfolgen. Wir finden
diese im alten Ägypten, Indien, China, Babylon
und alten Israel. Wahrscheinlich stammt das erste, zumindest
überlieferte Zahlensystem von den Mayas, welches
vor rund 8.000 Jahren festgelegt wurde. Die hermtische
NUMEROLOGIE, die sich nur mit dem Geburtsdatum eines
Menschen beschäftigt, geht angeblich sogar auf
Hermes Trismegistos dem späteren ägyptischen
Gott Thoth zurück.
Eine naheliegende Vermutung geht davon
aus das am Anfang der Entwicklung Astrologie und NUMEROLOGIE
noch keine getrennten Verfahren waren. Wahrscheinlich
haben sie sich erst im Laufe der Zeit, mit zunehmenden
Umfang der Wissensgebiete, zu unterschiedlichen Zweigen
der Schicksalsdeutung entwickelt. In heutiger Zeit gibt
es Bestrebungen Astrologie und NUMEROLOGIE wieder näher
miteinander zu verbinden Beispiele dafür sind z.B.
der aus der Astrologie entlehnte Karmapunkt oder das
der Astrologie nachempfundene Häusersystem für
Zahlen.
Der Mensch begann mit dem Abzählen
der Finger an beiden Händen das Zählen. Mit
Hilfe der Addition und Multiplikation wurde auch jede
andere Zählung möglich. So wurden hier die
Mondphasen festgelegt, da der Mensch anhand seiner Finger
die Anzahl der Nächte abzählen konnte. Auch
die gesamte Astrologie istt auf den Rhythmen der Planeten
aufgebaut, die zuerst durch das Zählen gefunden
wurden. So ist auch zu erklären, warum jedes Himmelsgestirn
in unserem Sonnensystem eine bestimmte Zahl zugeordnet
wurde.
Diese Weisheit vom Sinn der Zahlen
war jedoch nicht jedermann zugänglich. Die NUMEROLOGIE
galt als Geheimwissenschaft. Zunächst wurde das
Wissen nur innerhalb den Priesterschaften weitergegeben,
da den Zahlen auch ein mystischer Wert zugeschrieben
wurde.
Numerologie
- Nur ein Spiel mit Zahlen oder mehr?
Danach ist die NUMEROLOGIE eine Interpretation der Zahlen
und gibt Auskunft über Disposition, Charakterzüge
und den Lebensweg eines jeden Menschens. Sie beruht
auf dem Prinzip der Schwingungen. So ging schon im 6.
Jh. v. Chr. der Philosoph und Mathematiker Pythagoras
davon aus, daß die Zahlen 1 bis 9 einen vollständigen
Schwingungszyklus ergeben. Dies begründete er damit,
daß alle denkbaren Zahlen sich auf die Zahlen
1 bis 9 zurückführen lassen, wenn man ihre
Quersumme bildet. Im Laufe der Zeit kamen die numerologischen
Hauptzahlen 11 und 22 hinzu. Betrachten wir nun die
Lehre der Analogie, wonach die Gesetzmäßigkeiten
des Kosmos auf der Erde ihre Entsprechung finden, dann
strahlen diese Schwingungen auch auf den Menschen aus.
Diese Schwingungen beziehen sich auf den Tag seiner
Geburt, den Namen den er trägt und vieles mehr.
Überall in der Natur finden wir Systeme die auf
Schwingungen beruhen, z. B. Licht, elektrische und auch
magnetische Wellen. Alles schwingt.
Der Mensch kann aus diesem System sehr
viel über sich selbst lernen. So sollte er dieses
Wissen auch nutzen!
Numerologische
Bedeutung
Die NUMEROLOGIE bedient sich bei der Intepretation eines
festgelegten Zahlenschlüssels. Den einzelnen Buchstaben
wird jeweils eine Zahl von 1 bis 9 zugeordnet. Sie bilden
die Basis zur Errechnung des Lebenswegs und der eigenen
Bestimmung des jeweiligen Menschen. Es besteht auch
die Möglichkeit eine Partnerschaftsanalyse für
den privaten oder beruflichen Bereich durchzuführen.
NUMEROLOGIE ist also die Kunst, die
es einem erlaubt aus dem Namen und dem Geburtsdatum
einer Person Rückschlüsse auf dessen Persönlichkeit
und Schicksal zuziehen. Dabei stützt sich die NUMEROLOGIE
auf die natürlichen Verhältnisse in denen
alle Dinge und Personen zueinander und untereinander
stehen. Diese Verhältnisse können durch Zahlen
leicht ausgedrückt und interpretiert werden.
Tausend
Wege
Leider gibt es in der Numerologie keine Standardverfahren,
um bestimmte "Kennzahlen" wie z.B. die Schicksalszahl
eines Menschen zu berechnen. Man ist sich noch nicht
einmal bei der Umwandlung des Namens in Zahlen über
das zu verwendende Verfahren einig. Auch gibt es verschiedene
Versuche die Zahlen eines Menschen graphisch darzustellen,
wobei das System nach Dr. Endress eine Annäherung
zur Astrologie darstellt. All das macht es natürlich
schwer etwas zum Thema NUMEROLOGIE zu schreiben, das
hier vorgestellte kann daher nur eine subjektive Auswahl
sein.
Wie
erfolgt eine numerologische Auswertung?
Zur Persönlichkeits- und Schicksalsanalyse eines
Menschen werden das Geburtsdatum sowie Vor- und Nachname
verwendet. Dazu ist es nötig den Namen in Zahlenwerte
umzuwandeln. In vielen Sprachen, wie z.B. im Hebräischen
und dem Griechischen, ist jedem Buchstaben automatisch
auch ein Zahlenwert zugeordnet. Da eine solche Zuordnung
für unseres Sprache nicht mehr bekannt ist, falls
sie jemals existierte, müssen wir uns auf ein System
stützen, um diese Umwandlung der Buchstaben in
Zahlenwerte zu bewerkstelligen. Die drei bekanntesten
Systeme sollen hier kurz vorgestellt werden.
Pythgoras
Das älteste überlieferte System ist wahrscheinlich
das des Pythagoras. Da er seine numerologischen Kenntnisse
im alten Ägypten erwarb kann davon ausgegangen
werden, dass das System wahrscheinlich wesentlich älter
ist.
Die überwiegende Zahl der modernen
Numerologen verwendet das pythagoräische System,
da es für die indogermanischen Sprachen geeigneter
erscheint, als andere.
Cheiro
Das nach dem Künstlernamen des Count Hamon benannte
Cheiro-System leitet sich wahrscheinlich aus der jüdischen
Tradition der Kabbala ab. Die Zahl neun findet dort
keine Berücksichtigung, da diese Zahl Lauten zugeordnet
ist, die in unserer Sprache nicht vorhanden sind. Cheiro
selbst gibt jedoch eine andere Erklärung, wenn
er sagt das die Zahl neun eine heilige Zahl sei, die
bei der Analyse von Menschen nicht angewendet werden
dürfe.
Reichstein
Reichstein lehnt sich eng an die hebräische Sprache
an und arbeitet im Gegensatz zu Cheiro und Pytagoras
mit 22 Grundzahlen statt mit 8 oder 9. Die Zahl 22 entspricht
der Anzahl Buchstaben des hebräischen Alphabets.
Durch die enge Anlehnung an das Hebräische haben
auch Buchstabenkombinationen wie z.B. tz das dem Lautwert
des Buchstaben Tzaddi entspricht einen eigenen Zahlenwert
zugeordnet bekommen.

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